8. Deutscher Endometriose-Kongress 2009

8. Deutscher Endometriosekongress
Tagungsleitung: Prof. Dr. med. L. Kiesel
Termin: 9. - 12. September 2009
Tagungort: Münster

Schwerpunkte: "Endometriose, Sterilität, Menopause - Probleme der jungen und der reifen Frau in ihrem Lebenszyklus"

Kongressorganisation
Interplan
Albert-Rosshaupter-Str. 65
D-81369 München
Tel.: +49-(0)89-548234-0
Fax: +49-(0)89-548234-44
E-Mail: info@interplan.de
Website: www.interplan.de

Weitere Informationen:
www.endometriose2009.de

Grußworte des Präsidenten und des Tagungssekretärs:
Endometriose bleibt in ihrer Entstehung und ihrem Verlauf eine rätselhafte Erkrankung. Da die Diagnose häufig nur im Rahmen einer Laparotomie oder Laparoskopie gestellt wird, sind konkrete Aussagen über Inzidenz und Verlauf der Erkrankung nur begrenzt möglich.
Die Endometriose ist inzwischen in der Europäischen Gemeinschaft als chronische Erkrankung weitgehend anerkannt und verdankt ihren Stellenwert als solche dem Erfolg der Bemühungen von Patientinnenvertretungen wie auch Fachgesellschaften. Auch in der Bundesrepublik hat die Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (DGGG) dieser Entwicklung Rechnung getragen und die Vertretung der Endometriose als Arbeitsgemeinschaft der DGGG gewürdigt.
Alle zwei Jahre wird der Deutsche Endometriose Kongress durch die Stiftung Endometriose Forschung und Europäische Endometriose Liga in Kooperation mit anderen Fachgesellschaften ausgerichtet. Unser Ziel ist, Fachleuten wie auch Betroffenen eine Plattform für Wissensaustausch und Weiterbildung auf höchstem Niveau zu geben.
Die häufigsten mit einer Endometriose im Zusammenhang stehenden Symptome sind Schmerzen bei der Regelblutung, chronische Unterbauchschmerzen und Schmerzen beim Geschlechtsverkehr. Auch die sozioökonomische Bedeutung durch medizinische Behandlung und Arbeitsausfall ist beachtlich. In einer Umfrage durch die Englische Endometriose Gesellschaft gaben 65 Prozent aller von einer Endometriose betroffenen Frauen an, dass sich die Erkrankung negativ auf ihr Berufsleben ausgewirkt hat. 10 Prozent der Frauen mussten ihre Arbeitszeit reduzieren und 30 Prozent konnten das gleiche Arbeitsverhältnis nicht fortsetzen. Neben diesen Aspekten der Erkrankung wird auch zu anderen verwandten Themen und auftretenden Krankheitsbildern eine Brücke geschlagen.
Aktuelle Daten zur Steuerung des Wachstums von Endometrioseherden wecken Hoffnung auf neue Therapiemöglichkeiten in der Behandlung von jungen und älteren Frauen.
Wir freuen uns, Sie in Münster im September 2009 begrüßen zu dürfen und wünschen uns, Sie neugierig gemacht zu haben auf Eindrücke des Spätsommers in der lebenswertesten Stadt der Welt 2004 (LivCom-Award), wie auch den Dialog im internationalen Expertenkreis





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