Bad Schmiedeberg

(rezertifizierte Rehabilitationsklinik für Endometriose - gültig bis August 2018)

Rehabilitationskliniken, Fachbereich Gynäkologie - AHB
Kurpromenade 2-3
06905 Bad Schmiedeberg
www.eisenmoorbad.de

Seit 1878 werden im Eisenmoorbad Bad Schmiedeberg gynäkologische Erkrankungen behandelt. Unsere langjährigen Erfahrungen in der medizinischen Rehabilitation helfen unseren Patientinnen bei der Krankheitsbewältigung und Beschwerdelinderung.
Die Endometriose, die etwa 10% aller Frauen im gechlechtsreifen Alter betrifft, stellt eine chronische Krankheit dar, die Einfluss auf fast alle Lebensbereiche, die Lebensqualität und das Selbstwerterleben hat. Durch die Inanspruchnahme der medizinischen Rehabilitation in Form von stationären medizinischen Rehabilitationsmaßnahmen oder Anschlussheilbehandlungen kann ein positiver Verlauf der Erkrankung nachhaltig unterstützt werden. Aufgrund der Komplexität des Krankheitsbildes ist ein ganzheitlicher medizinischer Behandlungsansatz erforderlich, der sich in unserem Behandlungskonzept widerspiegelt. Das Therapiekonzept wird von speziell qualifizierten Fachkräften in zwei dafür eingerichteten Rehabilitationskliniken umgesetzt. Im Mittelpunkt der Maßnahmen steht die körperliche, seelische und beruflich‑soziale Rehabilitation.
Das Behandlungskonzept umfasst im Rahmen der balneo‑physikalischen Therapie eine spezielle Krankengymnastik, Trainingstherapie, Elektrotherapie, Massagetherapie, Balneotherapie, diätetische Therapie sowie kreatives Gestalten. In Arztseminaren werden den Patientinnen Kenntnisse über die Erkrankung, zur Diagnostik und Behandlungsmöglichkeiten, Sexualität, Kinderwunsch, Wechseljahresbeschwerden, Osteoporose und Rückenschmerzen vermittelt. Im Rahmen der psychologischen Rehabilitation bieten wir den Betroffenen psychologische Einzel‑ und Gruppengespräche an, in denen es vorrangig um den Aufbau von Bewältigungskompetenzen im Umgang mit der Erkrankung geht. Ein weiterer Schwerpunkt sind die Schwierigkeiten in den Beziehungen zum sozialen Umfeld sowie der Umgang mit Verlusten (Organverlust, Kinderlosigkeit, Einschränkung der Leistungsfähigkeit und Belastbarkeit, Lebensqualität).
Die Patientinnen sollen dazu motiviert werden, verlustausgleichende Möglichkeiten für sich zu nutzen bzw. neu zu entwickeln, wieder Lebensfreude zu gewinnen, ihren Platz im Leben selbstbewusst einzunehmen. Wichtig ist auch die Stressbewältigung, da sich Patientinnen sehr oft als ausgesprochen leistungsorientiert erleben, um ihre Verunsicherung und mögliche Defizite auszugleichen. An der Korrektur sprießprovozierender Kognitionen und Verhaltensmuster wird in der Gruppe gearbeitet. Der Wechsel von Anspannung, Entspannung und Wiedererlangung der Genussfähigkeit im Zusammenhang mit der Verbesserung der Lebensqualität ist bedeutsam.
Die Patientinnen nehmen ausserdem an der Gesprächsgruppe zur psychologischen Schmerzbewältigung teil, um Erfahrungen auszutauschen und Schmerzbewältigungsstrategien zu erlernen.
Ein weiterer Schwerpunkt stellt die beruflich-soziale Rehabilitation dar. Die Patientinnen werden über sozialrechtliche Fragen beraten und erhalten Informationen über Selbsthilfevereinigungen und Selbsthilfegruppen.

Ansprechpartner:
Herr Dr. med. Claus Peter Cornelius
Chefarzt Gynäkologie
Tel.: 034925 63520
Fax: 034925 63686
eMail: gyn1@embs.de





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